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Mail von Sr Martha vom 6.Sept. 2018

Lieber Vorstand

Vielen Dank für eure Neuigkeiten.
Ich bin sehr froh, dass ihr für uns für den Weihnacht‘s Markt wieder bastelt.

Das sind meine Neuigkeiten.
Ich bin vor einer Woche nach Phuket in Thailand gegangen, um die Eltern der Kinder zu treffen, die schon seit 8 Monaten bei uns sind.
Die Kinder sind am richtigen Ort, sie gehen in die Schule und fühlen sich zu Hause.
Ihre Eltern haben nicht so ein gutes Zuhause. Eine Mutter hat psychische Probleme und muss nach Myanmar zurückkehren.
Weiter habe ich Kinder und Jugendliche  von ausgewanderten Familien aus Myanmar gesehen, die verstossen, arbeitslos und obdachlos waren in ganz schlimmen Verhältnissen.
Sie brauchen alle ein besseres Leben. Mit meinen Helfern versuche ich sie zu retten. Ich werde euch über den weiteren Verlauf berichten.

Eure letzte Spende soll dazu beitragen, Menschenhandel, sexuelle Misshandlungen und Ausnützung insbesondere von jungen Mädchen zu verhindern.
In Kawthaung werden wir ein Näh- und Stickereiprogramm haben für junge Mädchen, die nicht mehr in die Schule können, aber so ein Einkommen haben, ohne das Land zu verlassen.
Wir hoffen die eigenen Baumwollstoffe zu gebrauchen. Die Gruppe wird von Sr. Cecilia Maung Cha und einer einheimischen Frau mit HIV geführt. Ich werde die nötigen Materialien kaufen. Wir sind eingeladen worden, unsere Produkte an der HIV/ AIDS Konferenz im November in Yangon zu verkaufen.
Wir dekorieren und besticken Servietten, Kissenanzüge, Leintücher und allgemein Bettwäsche.
Hoffe, es wird erfolgreich sein.

Gestern wurde uns von der Nachbarstadt ein 11 jähriges HIV Waisenkind gebracht, das nur 23kg wiegt. Sie wird bei uns wohnen, wo wir sie alle herzlich aufgenommen haben.

Morgen werden alle 18 Bewohner eine Wallfahrt machen, in einer Stadt, die eine Nacht und zwei Tage weit entfernt liegt. Eine lange Reise, auf die wir uns freudig vorbereiten.


Vielen herzlichen Dank für Euer Interesse und Eure Güte

Alles Liebe

Sr. Martha

Mail von Sr. Martha vom 4. Februar 2017

Es ist so eine Freude, dass Ihr wieder so einen grossen Betrag spenden könnt für unsere Kinder, wo jeder Penny gebraucht wird, um Leben zu retten.

An Weihnachten haben wir ein 14 Jähriges  Mädchen mit HIV aufgenommen, das nicht mehr bei seiner Familie leben konnte. Sie wurde in die Schule aufgenommen, da sie weiter lernen möchte. Ein kleiner 3.5 jähriger Junge wurde von seiner Schwester und der verwittweten Tante gebracht, er hat keine Eltern mehr und wurde mit HIV geboren. Er ist ein so lieber Junge und wir lieben in alle. Er ist stark, clever und sehr lebhaft. Nun habe ich drei Jungen , einer 13 und 8 Jahre und nun dieses Kind.
Ein junger Mann 34 , obdachlos mit HIV und Epilepsie wurde in unsere Klinik gebracht (MAM) , er konnte in Kawthayng nicht behandelt werden. Er muss über zwei Monate in der Klinik bleiben, danach geht er zurück nach Kawthayng. All seine Kosten werden von Euren Spenden gedeckt.
Je mehr Geld ich habe, umso mehr Leuten kann ich helfen. Der Bau des Centers geht gut vorwärts.

Bitte danke allen, die so liebevoll an die schwächeren Menschen denken und ihnen helfen wollen. Wir freuen uns auf Euren Besuch.

In Liebe, Sr. Martha

Mail zu Weihnachten 2016

Mail von Sr. Martha vom 22.Dezember 2016

Liebe Gaby

Dies ist nur ein erfolgreiches Beispiel aus diesem Jahr 2016, bevor es nun endet. Beide Mädchen lebten hilflos und verlassen im Süden Kawthaung. Dank unserem Netzwerk kamen sie zu uns. Durch Ärzte, gute Nachbaren, engagierte Mitarbeiter und Eurer Unterstützung konnten wir ihnen helfen. Beide werden bei uns bleiben.

Wir danken dem Herrn und unseren Freunden.

Love Sr. Martha

September 2016

Mail von Sr. Martha vom 4.September 2016

 Liebe Nicole und Gaby

ich freue mich so sehr zu hören und zu wissen, dass Ihr Euch wieder für uns einen Fundraiser organisiert. Ohne Eure Unterstützung wären wir wie ein Wagen ohne Rad.

Wir haben mit unseren Kindern viel zu tun. Dem Mädchen Moe, das all die Geschwüre auf dem Gesicht hatte, dem geht es jetzt besser, weil sich ihr Gesicht wieder normalisiert hat, nachdem sie 10 Monate in der Klinik von Yangon verbracht hatte. Die Narben werden hoffentlich irgendwann auch verschwinden.

Jeden Monat bringt eine meiner Angestellten sie in die Klinik zurück, damit sie eine Untersuchung bekommt.
Ich bin soeben aus Mandalaya zurückgekommen, wo ich Moe's 10 jährigen Bruder in ein Heim gebracht habe. Dieses wird von Priestern geleitet, wo auch schon zwei meiner Jungs sind. Dieses Heim akzepiert nur NICHT HIV infiziert Kinder. Dort gibt es Kurse, wie Schneidern, Schweissen, Brot backen, Eiscrème machen für Kinder, welche nicht in die Schule können.
Ein 18-jähriges Mädchen habe ich in ein Heim für HIV angesteckt Kinder gebracht, wo versucht wird, ihr zu helfen. Dieses Mädchen wird in 2 Jahren wieder zu uns zurückkommen. Im Heim wird sie eine Nähausbildung absolvieren.

Nun haben wir in Kyakkhami 19 Kinder im Alter von 6 bis 18 jahren, die in die Schule gehen. Einige schaffen den Schulstoff gut andere haben zum Teil grosse Schwierigkeiten. Fast alle leiden unter den Nebenwirkungen der Medikamente, die sie einnehmen müssen. Dadurch, dass sie schwaches Immunsystem haben, bekommen sie sehr schnell Infektionen. Wir müssen sie immer speziell schützen. wenn du basteln gesagt hast, ist mir eines meiner Kinder in den Sinn gekommen, das eine spezielle Begabung fürs Basteln hat. Sie kann Matten machen mit gebrauchten kleinen Kaffebeuteln. Ihr Name ist Ei Phaw.
In der Schule ist sie nicht gut, aber sie verucht ein Business aufzubauen mit Handarbeiten. Ich werde sie dabei unterstützen.

In Mandalay habe ich drei junge Mädchen bei den Schwestern, die nähen lernen. Eines der Mädchen ist nach einem Jahr zurüchgekommen und hat mit ihrer Mutter, die HIV+ ist, ein Geschäft begonnen.

Am zuküftigen Zentrum im Süden(Kawthaung) wird im Oktober 2016 wieder weitergearbeitet.
Im Moment betreuen wir in Khaykkhami 103 HIV-infizierte Patienten. Davon sind 25 Kinder, welche die lebensrettende Medikamente brauchen. In Kawthaung im Süden sind es 50 Patienten.

Das sind die Neuigkeiten für's Erste

Mit warmen Wünschen

Sr. Martha 

Moe im Oktober 2015
Moe im Auguste 2016

Ausbildung

2 Mädchen in der Ausbildung
Ein 18-jähriges Mädchen wird ebenfalls eine Nähausbildung erhalten
Sr Martha mit drei Jungs, die im Kloster von Priestern unterrichtet werden

Mailkontakt mit Sr Martha von HIV/AIDS Care Centre in Burma

Auszüge aus Schwester Martha's Emails...

In Burma sind tausende  von Menschen mit HIV/AIDS infiziert, ohne die Möglichkeit behandelt zu werden. Wir leben in einer Grenzstadt zu Thailand, wo es viele arme Leute gibt, die illegal versuchen sich ein besseres Leben zu erschaffen.

Sie versuchen in Thailand Arbeit zu finden, werden aber oft ausgenützt und kommen mit HIV oder drogensüchtig zurück. Viele Frauen und Kinder sind die Opfer. HIV zu behandeln ist ein teures und langfristiges Unternehmen.

Behandlungszentrum für Kinder und Erwachsene

Ich habe seit 12 Jahren ein Behandlungszentrum in Kyaikkhami für Kinder und Erwachsene. Wir versuchen ein ähnliches Zentrum im Süden in Kawthaung zu eröffnen, wo die Kinder medizinisch versorgt werden und zur Schule gehen. Sie bekommen auch regelmässige Medikamente und Unterkunft und Verpflegung.

Wir sind so dankbar für alle Spenden, da wir hoffen das südlich liegende Zentrum bald voll zu eröffnen. Jan Philipp Sendker ist ein grosser Unterstützer unseres Projektes und mit seiner Hilfe können wir unsere Mission im Süden entwickeln. Im Februar 2015 werde ich nach Kawthaung reisen, um bei der  Eröffnung des ersten Teils der neuen Mission im Süden teil zu nehmen.

Hier läuft nun einiges, wir konnten fast einen ganzen Acre (4000 qm) Land dazu kaufen, nur 5 Meilen von unserer Mission und dem Gesundheitszentrum entfernt, wo vor allem Waisenkinder mit HIV behandelt werden.

Betreuung von HIV Patienten

Wir haben ein Team von 5 Personen, die schon Hausbesuche machen, beraten und ins Spital einweisen. Wir werden neben dem Spital noch zwei Ärzte zur Verfügung haben, die mit uns arbeiten.

200 HIV Patienten sind im Spital registriert, davon werden 100 von unserem Programm betreut. Die Kinder leiden mit ihren kranken Eltern mit, da sie oft nicht einmal die Grundbedürfnisse gedeckt haben und so auch keine Nahrung haben.

Brunnenbau

Ein Teil des Projektes ist Brunnen zu graben, für die Kinder und die Familien des Dorfes. Wir gruben drei Brunnen, die alle sehr ergiebig sind, da Wasser in Burma rar ist, und die Leute im Sommer nicht genug bekommen.

Grosszügige Unterstützung

Wir versuchen mit den Gesundheitsbehörden und der Regierung zusammen zu schaffen. Mit dem INGO, der internationalen HIV/AIDS Alliance. Wir arbeiten auch mit den lokalen Behörden zusammen. Unsere Arbeit hier ist so streng und herausfordernd, aber wäre nicht möglich ohne die grosszügige Unterstützung des Projektes von Menschen wie Ihr.

Gott segne Euch,
Sr. Martha